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Harmonie
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"Neueintretende freundlich willkommen!" So stand es im Jahre 1900 im Zeitungsinserat, das der Musikverein Pfäffikon wenige Tage nach der Gründung aufgegeben hatte. Aus der damals 9-köpfigen Blechkapelle ist im Laufe der Zeit eine Harmoniemusik mit heute über 40 Aktivmitgliedern geworden. Vieles hat inzwischen geändert: die Uniformen, die Fahne, das Repertoire. Der Geist aber ist geblieben: die Liebe zur "Harmonie" - in der Musik, im Verein und nicht zuletzt auch im Dorf.
Am 19. Januar 1900 erfolgte die offizielle Gründung des Musikvereins. Neun Personen unterzeichneten die Gründungsurkunde. Emil Weber, von Beruf Müller, amtete als erster Präsident, sein Bruder August als Vizepräsident und Musiklehrer. Der Vorstand wurde übrigens in geheimer Wahl erkoren, wie es noch lange Zeit üblich war. Vier Monate nach der Gründung gab sich der Verein die ersten Statuten. Der erste und zentrale Artikel lautete: "Der Verein bezweckt Pflege der Musik, Förderung des musikalischen und gesellschaftlichen Lebens." Wichtig war auch die Bussenregelung für zu spätes Erscheinen oder für das Versäumen einer Probe und am wichtigsten, für den Austritt aus dem Verein.
Ein wichtiger Wendepunkt in der Vereinsgeschichte bedeutete die Umstellung von der Blech- zur Harmoniemusik im Jahr 1924. Den Vereinsnamen passte man den neuen Umständen an und der Verein wurde auf den Namen "Musikgesellschaft Harmonie Pfäffikon" getauft.
Gut 60 Jahre lang war die Harmonie ein reiner Männerklub. Erst 1963 wurde mit Margrit Berli die erste Frau aufgenommen. Bis eine Frau den Vorsitz übernahm, mussten noch einmal gut 30 Jahre vergehen. Im Jahre 1998 wurde Eliane Koch zur ersten Präsidentin der Harmonie gewählt.
Zum 100-jährigen Bestehen der Harmonie wurde eine Chronik erstellt. Hier kann der vollständige Text der Chronik gelesen werden: Download PDF
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